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Irish Wolfhound

So fing es an....

An unsere Irish Wolfhounds 1971 - 2001Wie andere Windhundrassen haben auch Irish Wolfhounds eine fesselnde, Jahrhunderte währende Geschichte, die eng mit dem keltischen Raum verknüpft war. Auch das Erscheinungsbild dieser Hunde, große, grauzottige Wesen, hat etwas Mystisches. Sie fallen irgendwie aus dem Rahmen der übrigen Hunderassen. Ihr milder, sanfter Ausdruck schwächt auch ihr wildes Aussehen ab, der sprichwörtliche „weiche Kern in rauer Schale“ lässt sich hier trefflich verwenden. Beeindruckt vom urigen Aussehen, dem seelenvollen Blick dieser riesigen Hunde, ihrer lautlosen Gelassenheit, mit der sie uns umringten, beschlossen Jürgen Rösner und ich bei einem Besuch 1971 im Zwinger „Eaglescrag“, uns in eine Warteliste einzutragen. Damals wuchsen Irish Wolfhounds noch nicht „auf Bäumen“.

 

(1991)
(Bild, David Dalton)

 

Damals gab es auf den Britischen Inseln nur eine Handvoll Züchter, die Interessenten recht kritisch beäugten. Bei unserem ersten Besuch auf der Cruft´s Dog Show zählten wir gerade mal 37 Exemplare. Fast 2 Jahre warteten wir ungeduldig auf unsere „Eaglescrag Corinna“ („Ch. Eaglescrag Finton“ x „Ch. Clodagh of Boroughbury“). Wir hatten die erste Wahl, sie war ein Einzelkind. Auf der folgenden Cruft´s, auf der Suche nach einem Rüden, erwarben wir eine Halbschwester unserer „Cora“, „Quethiok Sceptre“ („Ch. Fintan“ x „Ch. Aelius Elfreda“ gen. „Zulu“). Mutter „Elfreda“ war zweimal aufeinanderfolgend Sieger bei Cruft´s. Aber einen rüden gab es weit und breit nicht. Eigentlich hatten wir auch keine züchterischen Ambitionen und so verlegten wir uns auf´s Ausstellen unserer Hündinnen, erst in Deutschland, danach auch auf der Irdie Clubshow in den Niederlanden. „Cora“ war unter Konkurrenz von 7 Hündinnen in der offenen Klasse beste Hündin (Richter: Herr v. d. Molen).

 

 

 

In Deutschland hatten IW´s großen Seltenheitswert mit einer Gesamtmeldezahl von höchstens 2 –3 Hunden. Etwas unkritisch nahmen wir unsere Ausstellungserfolge als Legitimation für einen züchterischen Beginn. Mittlerweile hatten wir uns mit Susan Hudson, die einer alten IW-Züchterfamilie entstammte – Zwingername „Brabyns“ – in Verbindung gesetzt. Sie vermittelte uns einen jungen Rüden aus ihrer Linie: „Wellandscoft Flynn“ („CH. Petasmearde Chieftain of Brabyns“ x „ Buckhurst Rosalind“), einer Abstammung also, die nicht zu eng zu unseren „Eaglescrags“ stand.

So ging es weiter...

 

(2011)
(Bild, David Dalton)